Halle

AVRO Studio

Moderation

Hanni Lips

Wertung

10 Juror*innen pro Land – 1 Punkt für den jeweiligen Favoriten

Teilnehmer

10 Länder

Sieger

Frankeich

PLATZIERUNGEN UND PUNKTE

Finale
3. Frankreich
Frankreich André Claveau Dors mon amour
27 1.
4. Luxemburg
Luxemburg Solange Berry Un grand amour
4 1.
10. Schweiz
Schweiz Lys Assia Giorgio
24 2.
1. Italien
Italien Domenico Modugno Nel blu dipinto di blu
13 3.
5. Schweden
Schweden Alice Babs Lilla stjärna
10 4.
7. Belgien
Belgien Fud Leclerc Ma petite chatte
8 5.
8. Deutschland
Deutschland Margot Hielscher Für zwei Groschen Musik
5 7.
9. Österreich
Österreich Liane Augustin Die ganze Welt braucht Liebe
9 8.
6. Dänemark
Dänemark Raquel Rastenni Jeg rev et blad ud af min dagbog
3 8.
2. Niederlande
Niederlande Corry Brokken Heel de wereld
1 9.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Schon 1957 wurde von der EBU festgelegt, dass das Siegerland für die Ausrichtung des nächsten Song Contests zuständig sein sollte. So versammelte sich 1958 die Elite der europäischen Musikszene im Fernsehstudio der AVRO in Hilversum/Niederlande.

Die Moderation übernahm Hanni Lips.

FAZIT

Es waren zehn Länder am Start. Großbritannien nahm wegen des schlechten Abschneidens von 1957 nicht teil. Die Skandinavier waren in diesem Jahr mit zwei Ländern vertreten: Neben Dänemark kam Alice Babs aus Schweden. Lys Assia vertrat zum dritten Mal die Schweiz. Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit Frankreich wurde ihr „Giorgio“ knapp zweiter. Auch Corry Brokken versuchte es nach 1956 u.1957 noch einmal. Dieses Mal sang sie über die Herrlichkeit unserer Welt. Es reichte zu einem enttäuschenden neunten und letzten Platz, gemeinsam mit Luxemburg.

Margot Hielscher aus Deutschland hielt dieses Jahr keinen Telefonhörer in der Hand, sondern einige Schallplatten. “Für zwei Groschen Musik” hieß der Titel, mit dem sie im Outfit von  Miss Juke Box zum zweiten Mal Deutschland vertrat. Fud Leclerc sang nach 1956 wieder für Belgien. Die Dänin Raquel Rasteni riss – passend zum Titel ihres Liedes „Ich reiße ein Blatt aus meinem Tagebuch“ – während ihres Vortrags mehrere Seiten aus einem Tagebuch.

Gewonnen hat André Claveau aus Frankreich. Überraschend landete er vor der Schweiz und Italien. Sein Lied “Dors, mon amour” fand nur bei den Juroren Zustimmung. Der Sänger selbst ist nach seinem Sieg weitgehend in Vergessenheit geraten.

Den größten kommerziellen Erfolg lieferte aber Domenico Modugno aus Italien. Mit der Startnummer 1 musste er zum Abschluss der Vorstellung aller Beiträge wegen einer technischen Panne noch einmal sein Lied vortragen. Sein “Nel blu dipinto di blu”, bekannt als „Volare“, stürmte die Charts nicht nur in Europa, sondern auch in Amerika, wo er die Spitzenposition der Verkaufslisten eroberte. In Großbritannien kam er ebenfalls in die TOP 10. Ein Evergreen war geboren. 

DIE TEILNEHMENDEN

1.
Italien

Domenico Modugno „Nel blu dipinto di blu“
M.: Domenico Modugno
T.: Franco Migliacci
D. Modugno
D.: Alberto Semprini
2.
Niederlande
Corry Brokken „„Heel de wereld“
M.: Benny Vreden
T.: Benny Vreden
D.: Dolf van der Linden
D.: Willy Berking
3.
Frankreich

André Claveau ”Dors mon amour”
M.: Pierre Delanoë
T.: Hubert Giraud
D.: Franck Pourcel
4. Luxemburg

Solange Berry „Un grand amour“
M.: Michel Eric
T.: Monique Laniece,
Raymond Roche
D.: Dolf van der Linden
5.
Schweden

Lill Babs „Lilla stjärna“
M.:? ke Gerhard
T.: ? ke Gerhard
D.: Dolf van der Linden
6.
Dänemark

Raquel Rastenni
„Jeg rev et blad ud
af min dagbog“
M.: Harry Jensen
T.: Harry Jensen
D.: Kai Mortensen
7.
Belgien

Fud Leclerc
„Ma petite chatte“
M.: André Dohet
T.: André Dohet
D.: Dolf van der Linden
8.
Deutschland

Margot Hielscher
„Für zwei Groschen
Musik”
M.: Friedrich Meyer
T.: Fred Rauch,
Walter Brandin
D.: Dolf van der Linden
9. Österreich

Liane Augustin "Die ganze Welt
braucht Liebe"
M.&.T.:
Gunther Leopold,
Kurt Werner
D.: Willy Fantl
10. Schweiz

Lys Assio "Giorgio"
M.: Paul Burkhard
T.: Fridolin Tschudi
D.: Dolf van der Linden

DIE WERTUNG