Halle
Abdi İpekçi Spor Salonu
Motto
Under The Same Sky
Moderation
Meltem Cumbul & Korhan Abay
Wertung
Televoting – Die ersten zehn Titel bekommen jeweils die Punkte 12-10-8-7…3-2-1
Teilnehmer
36 Länder (Finale 24 / Semifinale 22)
Sieger
Ukraine

PLATZIERUNGEN UND PUNKTE
| Finale | |||
|---|---|---|---|
|
10.
|
Ukraine Ruslana
Wild Dances
|
280 | 1. |
|
Serbien-Montenegro Željko Joksimović
Lane moje
|
263 | 2. | |
|
16.
|
Griechenland Sakis Rouvas
Shake It
|
252 | 3. |
|
22.
|
Türkei Athena
For Real
|
195 | 4. |
|
21.
|
Zypern Lisa Andreas
Stronger Every Minute
|
170 | 5. |
|
9.
|
Albanien Anjeza Shahini
The Image of You
|
106 | 7. |
|
18.
|
Irland Chris Doran
If My World Stopped Turning
|
18 | 7. |
|
8.
|
Deutschland Max
Can*t Wait Until Tonight
|
93 | 8. |
|
12.
|
Bosnien und Herzegowina Deen
In The Disco
|
91 | 9. |
|
1.
|
Spanien Ramón
Para llenarme de ti
|
87 | 10. |
|
14.
|
Russland Julia Savicheva
Believe Me
|
67 | 11. |
|
6.
|
Malta Julie & Ludwig
On Again…Off Again
|
50 | 12. |
|
15.
|
EJR Mazedonien Toše Proeski
Life
|
47 | 14. |
|
4.
|
Frankreich Jonathan Cerrada
À chaque pas
|
40 | 15. |
|
20.
|
Vereinigtes Königreich James Fox
Hold Onto Our Love
|
29 | 16. |
|
19.
|
Polen Blue Café
Love Song
|
27 | 17. |
|
23.
|
Rumänien Sanda
I Admit
|
18 | 18. |
|
17.
|
Island Jónsi
Heaven
|
16 | 19. |
|
7.
|
Niederlande Re-union
Without You
|
11 | 20. |
|
2.
|
Österreich Tie-Break
Du bist
|
9 | 21. |
|
13.
|
Belgien Xandee
1 Life
|
7 | 22. |
|
3.
|
Norwegen Knut Anders Sørum
High
|
3 | 24. |
|
11.
|
Kroatien Ivan Mikulić
You Are The Only One
|
11 | 50. |
|
24.
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Schweden Lena Philipsson
It Hurts
|
24 | 170. |
PLATZIERUNGEN UND PUNKTE
| Semifinale – 12. Mai 2004 | |||
|---|---|---|---|
|
9.
|
Monaco Märyon
Notre planète
|
9 | 10. |
|
5.
|
Israel David D'Or
To Believe
|
57 | 11. |
|
19.
|
Dänemark Tomas Thordarson
Shame On You
|
56 | 13. |
|
1.
|
Finnland Jari Sillänpää
Takes 2 To Tango
|
51 | 14. |
|
7.
|
Portugal Sofia Vitória
Foi magia
|
38 | 15. |
|
12.
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Litauen Linas & Simona
What's Happened To Our Love?
|
26 | 16. |
|
4.
|
Lettland Fomins & Kleins
Dziesma par laimi
|
23 | 17. |
|
6.
|
Andorra Marta Roure
Jugarem a estimar-nos
|
12 | 18. |
|
2.
|
Belarus Aleksandra & Konstantin
My Galileo
|
10 | 19. |
|
16.
|
Slowenien Platin
Stay Forever
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5 | 21. |
|
3.
|
Schweiz Piero Esteriore & The MusicStars
Celebrate
|
0 | 22. |
|
17.
|
Estland Neiokõsõ
Tii
|
17 | 57. |
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Die türkische Millionenstadt Istanbul war zum ersten Mal in der Geschichte Gastgeber des ESC. Premiere hatte ebenfalls das neue Auswahlsystem für die Finalrunde, denn aus einem Abend hatte die EBU jetzt zwei Events gemacht. Am Mittwoch, dem 12. Mai, vor dem Samstagsfinale am 15. Mai, mussten sich zehn aus 22 Ländern noch für das Finale qualifizieren. Direkt qualifiziert waren die Big Four (Ver. Königreich, Spanien, Frankreich und Deutschland) sowie die zehn bestplatzierten Länder des Vorjahres. Sowohl Neulinge als auch Rückkehrer wurden in diesem Jahr unter den Teilnehmern begrüßt: Andorra, Albanien, Belarus und Serbien-Montenegro hießen die Newcomer, und ein Wiedersehen gab es seit 1979 mit dem Herzogtum und Steuerparadies Monaco.
Ursprünglich hatte man als Austragungsort das "Mydonose Showland" vorgesehen, verlegte dann den ESC aber in das größere Abdi İpekçi Sport Center mit ca. 10.000 Plätzen.
Die EBU hatte auch ursprünglich vorgesehen, das Televoting über die Halbfinal-Kandidaten bis zum Finalsamstag um 12.00 Uhr zu ermöglichen und dann die Qualifizierten erst im Finale selbst bekannt zu geben. Allerdings gab man dieses Vorhaben aufgrund massiver Proteste auf. Die genauen Ergebnisse des Halbfinales wurden erst nach dem Finale veröffentlicht. Im Halbfinale wurden nur die zehn qualifizierten Länder genannt. Im Semifinale sollten eigentlich alle 36 Länder werten,. Allerdings
strahlten Frankreich, Polen und Russland und Polen das Semifinale nicht aus und durften daher nicht mitwerten.
Erstmals erschien eine DVD der Shows und erstmals gab es ein offizielles Logo, das die Flagge des Gastgeberlandes in Herzform zeigte.

Beide Shows wurden moderiert von
Meltem Cumbul
und
Koran Abay.
Meltem Cumbul besuchte die Schauspielschule in Istanbul und begann ihre Karriere zunächst in London als Moderatorin und musikalische Leiterin beim Turkish National Radio. Wieder in der Türkei, übernahm sie die Moderation einer Game-Show und widmete sich dann zunächst ihrer Schauspielkarriere.1997 bekam sie ein eigenes Format im Fernsehen, die „Meltem Cumbul Show“. Außerdem übernahm sie Film- und Musicalrollen. Sie spielte auch im Fatih Akins Film „Gegen die Wand“, der mit dem Goldenen Bären“ ausgezeichnet wurde.
Korhan Abay studierte zunächst an der Wirtschafts- und Verwaltungsakademie in Istanbul, bevor er 1974 seine Schauspielkarriere begann. Er spielte in zahlreichen Theaterstücken und Filmen, 1980 übersetzte er „Ein Käfig voller Narren“ aus dem Französischen.1987 schrieb er die TV-Serie „Büjük Kosu“, die er auch produzierte und in der er die Hauptrolle spielte. Er moderierte unzählige Liveshows, Wettbewerbe und Galas.
FAZIT
Zwei der Newcomer sorgten gleich für eine Überraschung: Anjeza Shahini aus Albanien schaffte mit „The Image Of You“ gleich den Sprung ins Finale und landete dort auf einem stolzen siebten Platz – im Halbfinale war sie noch als braves Engelchen in Rosa gekleidet, zog aber dann im Finale erfolgreich progressives Rot vor – ein Bild, dass den europäischen Zuschauern offensichtlich sehr gut gefallen haben muss. Željko Joksimović aus Serbien-Montenegro und seine wunderschöne Ballade „Lane moje“ waren sogar Halbfinal-Sieger 2004. Instrumente und Stimme überzeugten auch im Finale, wo es immerhin für die Silbermedaille reichte.
Balladen machten generell in diesem Jahr eine gute musikalische Figur. Hervorzuheben sei hier zum einen die junge Zypriotin Lisa Andreas, die mit Barbra-Streisand-Schmollmund und leichtem Lampenfieber-Kiekser in der Stimme ihr „Stronger Every Minute“ vortrug und dafür nicht nur donnernden Applaus in der Halle, sondern auch noch 170 Punkte und einen fünften Platz im Finale erntete.
Max aus Deutschland, begleitet auf der Bühne von Entdecker und Produzent Stefan Raab, ließ sein „Can’t Wait Until Tonight“ sogar auf Türkisch verlauten, und die euphorische Reaktion in der Halle ließ nicht lange auf sich warten – mit Platz acht im Finale war man sehr zufrieden.
Dass man aber auch mit einem klassischen „Schmalz-Schlager“ noch einen Mittelfeld-Blumentopf ergattern kann, bewiesen Julie & Ludwig aus Malta mit „On Again…Off again“ – arrangiert von Ralph Siegel aus Deutschland. Leicht verdauliche Schlagerkost mit kontrastreichen Stimmen wurde hier erfolgreich dargeboten, und man landete schließlich und endlich auf Platz 12 – die direkte Final-Qualifikation für 2005 war gerettet!
Den Vogel in der 2004er Jagd um die begehrte Trophäe aber schossen die „Jungen Wilden“ ab. Sakis Rouvas aus Griechenland machte seinem Titel „Shake It“ alle Ehre und präsentierte wahre Bühnenakrobatik inkl. Flic Flac. Eine hohe B-Note in Form der Bronze-Medaille wurde ihm dafür verliehen, und natürlich gab es ein tobendes Publikum bei dieser Nummer. Gastgeber Türkei versuchte es zum ersten Mal in der ESC-Geschichte mit Ska-Pop und holte sich immerhin mit Athena und „For Real“ den vierten Platz.
Die Krone des Schlagers und der Wilderness aber ging 2004 verdient zum ersten Mal in die Ukraine, und das bereits beim zweiten Jahr der Teilnahme! Ruslana Lyzhichko trug ihre „Wild Dances“ im Ledermini und in Begleitung von felltragenden Tänzern mit Peitschen knallend und mit Stampfschritten vor. Bei der Generalprobe ging hier noch der Glasboden zu Bruch, aber am 15. Mai hieß es: Istanbul, 22:00h, stürmisch – der Boden hält. Im Halbfinale musste sie sich noch von Serbien-Montenegro geschlagen geben, aber am Finalabend war sehr schnell deutlich, wer hier das Rennen machen würde.
Wie immer landen am Schluss die Null-Punkte-Kandidaten. Die Schweiz sollte dieses Jahr in die Fußstapfen des Vereinigten Königreiches treten. Zwar schaffte es Casting-Star Piero Esteriore, sein „Celebrate“ sehr gut rüberzubringen und auch das Publikum zum Mitklatschen zu bewegen, aber dafür gab es leider keinen einzigen Punkt bzw. Anruf – wahrscheinlich war es einfach zu kommerziell. Der große Fanfavorit, Xandee, landete für Belgien auf einem sehr enttäuschenden Platz 22. Das Duo Platin aus Slowenien inszenierte medienwirksam in der Probenwoche seine Hochzeit, genutzt hat es nichts, sie scheiterten im Semifinale.
Insgesamt wies der ESC 2004 eine sehr gute qualitative Mischung auf, bei der für jeden Zuschauer etwas dabei sein sollte. 2003 noch orientalisch peppig, jetzt barbarisch wild – Riesenfreude herrschte bei den Ukrainern, und man durfte sich auf einen wilden, feurigen ESC 2005 gefasst machen.
DIE TEILNEHMENDEN – FINALE
| 1. Spanien Ramón „Para llenarme de ti“ | M. & T.: Kike Santander | |
|
2. Österreich Tie-Break „Du bist“ | M. & T.: Peter Zimmermann | |
| 3. Norwegen Knut-Anders Sørum ”High“ | M.: Thomas Törnholm, Lars Andersson T.: Dan Attlerud | |
| 4. Frankreich Jonathan Cerrada „À chaque pas“ | M.: Ben Robbins, Steve Balsamo T.: Jonathan Cerrada | |
| 5. Serbien-Montenegro Željko Joksimović „Lane moje“ | M.: Željko Joksimović T.: Leontina Vukomanović | |
| 6. Malta Julie & Ludwig "On Again…Off Again" | M.: Philipp Vella T.: Gerard James Borg | |
| 7. Niederlande Re-union "Without You" | M.: Ed van Otterdijk T.: Angeline van Otterdijk | |
| 8. Deutschland Max „Can’t Wait Until Tonight“ | M. & T.: Stefan Raab | |
| 9. Albanien Anjeza Shahini "The Image of You" | M.: Edmond Zhulali T.: Agim Doci | |
| 10. Ukraine Ruslana „Wild Dances“ | M.: Ruslana Lyzhichko T.: Oleksandr Ksenofontov | |
| 11. Kroatien Ivan Mikulić "You Are The Only One" | M.: Ivan Mikulić T.: Dusco Gruborović, Marina Mudrinić | |
| 12. Bosnien & Herzegowina Deen "In The Disco" | M. & T.: Vesna Pisarović | |
| 13. Belgien Xandee "1 Life" | M.: Marc Paelinck T.: Dirk Paelinck | |
| 14. Russland Julia Savicheva "Believe Me" | M.: Maxim Fadeev T.: Brenda Loring | |
| 15.EJR Mazedonien Toše Proeski „Life“ | M.: Jovan Jovanov T.: Damjan Lazarev, Irena Dukić | |
| 16. Griechenland Sakis Rouvas „Shake It“ | M.: Nikos Terzis T.: Nektarios Tyrakis | |
| 17.Island Jónsi „Heaven“ | M.: Sveinn Runar Sigurdsson T.: Magnus Thor Sigmundsson | |
| 18. Irland Chris Doran „If My World Stopped Turning“ | M. & T.: Brian McFadden, Jonathan Shorten | |
| 19. Polen Blue Café „Love Song“ | M.: Pawel Rurak-Sokal T.: Tatiana Okupnik | |
| 20.Ver. Königreich James Fox „Hold Onto Our Love“ | M. & T.: Gary Miller, Tim Woodcock | |
| 21.Zypern Lisa Andreas "Stronger Every Minute" | M. & T.: Mike Connaris | |
| 22.Türkei Athena „For Real“ | M. & T.: Athena | |
| 23.
Rumänien Sanda „I Admit“ | M. George Popa T.: Irina Gilgor | |
| 24.Schweden Lena Philipsson „It Hurts“ | M. & T.: Thomas „Orup“ Eriksson | |
DIE TEILNEHMENDEN – SEMIFINALE
| 1. Finnland Jari Sillanpää „Takes 2 To Tango“ | M.: Mika Toivanen T.: Jari Sillanpää | |
|
2. Belarus Aleksandra & Konstantin „My Galileo“ | M.: Aleksandra, Konstantin T.: Aleksey Solomaha | |
| 3. Schweiz Piero Esteriore & The MusicStars ”Celebrate“ | M. & T.: Greg Manning | |
| 4. Lettland Fomins & Kleins „Dziesma par laimi“ | M.: Tomass Kleins T.: Guntars Racs | |
| 5. Israel David D’Or „To Believe“ | M.: Ofer Maor, David D’Or T.: David D’Or | |
| 6. Andorra Marta Roure "Jugarem a estimar nos" | M. & T.: Jofre Bardagi | |
| 7. Portugal Sofia Vitória "Foi magia" | M.& T.: Paulo Neves | |
| 8. Malta Julie & Ludwig „On Again…Off Again“ | M.: Philipp Vella T.: Gerard James Borg | |
| 9. Monaco Märyon "Notre planète" | M.: Phil Bosco T.: Patrick Sassier, Phil Bosco | |
| 10. Griechenland Sakis Rouvas „Shake It“ | M.: Nikos Terzis T.: Nektarios Tyrakis | |
| 11. Ukraine Ruslana "Wild Dances" | M.: Ruslana Lyzhichko T.: Oleksandr Ksenofontov | |
| 12. Litauen Linas & Simona "What's happened To Our Love?" | M.: Linas Adomaitis, Michalis Antoniou T.: Camden-MS | |
| 13. Albanien Anjeza Shahini "The Image of You" | M.: Edmond Zhulali T.: Agim Doci | |
| 14. Zypern Lisa Andreas "Stronger Every Minute" | M. & T.: Mike Connaris | |
| 15.EJR Mazedonien Toše Proeski „Life“ | M.: Jovan Jovanov T.: Damjan Lazarev, Irena Dukić | |
| 16. Slowenien Platin „Stay Forever“ | M.: Simon Gomilsek T.: Diana Lecnik | |
| 17.Estland Neiokõsõ „Tii“ | M.: Priit Pajusaar, Glen Pilvre T.: Aapo Ilves | |
| 18. Kroatien Ivan Mikulić „You Are The Only One“ | M.: Ivan Mikulić T.: Dusco Gruborović, Marina Mudrinić | |
| 19. Dänemark Tomas Tordarsson „Shame On You“ | M. & T.: Ivar Lind Greiner | |
| 20.Serbien-Montenegro Željko Joksimović „Lane moje“ | M.: Željko Joksimović T.: Leontina Vukomanović | |
| 21.Bosnien & Herzegowina Deen "In The Disco" | M. & T.: Vesna Pisarović | |
| 22.Niederlande Re-union „Without You“ | M.: Ed van Otterdijk T.: Angeline van Otterdijk | |
DIE WERTUNG – FINALE




DIE WERTUNG – SEMIFINALE
