16. Mai 2026 · Wien

70. Eurovision Song Contest

Eurovision 2026 — United by Music

Halle

Wiener Stadthalle

Motto

United by Music

Moderation

Victoria Swarovski und Michael Ostrowski

Pausen-Acts

Parov Stelar, Cesár Sampson, Alexander Rybak, Erika Vikman, Kristian Kostov, Lordi, Max Mutzke, Miriana Conte, Ruslana, Verka Serduchka

Wertung

Jury-/Televoting 49,4 / 50,6 %

Teilnehmer

35 Länder (Finale 25 / Semifinals je 15)

Siegerland Bulgarien

Sieger

Bulgarien

Gesang

DARA

Titel

„Bangaranga“

Musik und Text

Anne Judith Stokke Wik, Darina Yotova, Dimitris Kontopoulos, Monoir

Finale des ESC 2026

Allgemeine Informationen

Kurz nach dem Sieg beim ESC 2026 bestätigte der österreichische TV-Sender ORF, dass er den 70. Eurovision Song Contest in Österreich ausrichten werde. Einige Städte hatten direkt ihr Interesse angemeldet, als Gastgeberstadt fungieren zu wollen. Dazu gehören die Hauptstadt Wien, die den ESC 2015 ausrichtete, die zweitgrößte Stadt Graz, aber auch die Städte Innsbruck, St. Pölten, Linz, Wels und Oberwart. Letztere hat aber inzwischen von einer Bewerbung abgesehen, ebenso Linz und Wels sowie Graz aus Kostengründen.

Wien hatte seine Bewerbung unter das Motto „Europe, shall we dance?“ gestellt. Innsbruck hatte für seine Bewerbung den Slogan „Together on Top“ gewählt.

Am Morgen des 20. August 2026 wurde bekanntgegeben, dass die Wahl wieder auf Wien als Gastgeberstadt gefallen ist. Die österreichische Hauptstadt war damit nach 1967 und 2015 zum dritten Mal Gastgeber.

Das Core-Team

Die wichtigsten Mitglieder des ORF-Kernteams waren: ORF-Chefproduzent Michael Krön (Executive Producer und Gesamtprojektleiter), Stefan Zechner (Showproduzent), der seit 2011 die österreichischen ESC-Delegationen leitet und 2015 bereits als Showproduzent beim ESC in Wien tätig war. Daniel Hack (Produktionsleitung), Christine Tichy (Technische Leiterin), Roman Horacek (Kommunikationschef), Iris Keutter (Marketingmanagerin), Oliver Lingens (Event Manager für die Off-Air-Aktivitäten), Christina Lassnig (Executive Assistant), Christina Heinzle-Conrad (Generalsekretärin), Martin Szerencsi (Rechtsberater).

Eurovision Village und Turquoise Carpet

Das Eurovision Village wurde wie schon 2015 auf dem Rathausplatz aufgebaut und hatte vom 10. bis 17. Mai 2026 täglich von 11.00 bis 24.00 Uhr geöffnet. Dort gab es Public Viewing der drei Shows sowie Konzerte, DJ-Sets und Lichtershows. Der Turquoise Carpet erstreckte sich vom Wiener Burgtheater zum Rathausplatz.

Der EuroClub

Der EuroClub öffnete seine Pforten im PRATER DOME, der größten Diskothek Österreichs.

Teilnahme Israels

Die EBU beriet Anfang Dezember 2025 in der Generalversammlung über die Teilnahme Israels. Es gab erneut Forderungen einiger Rundfunkanstalten nach einem Ausschluss Israels wegen des Gaza-Kriegs. Es wurden neue Regeln für den ESC festgelegt. Eine Abstimmung über den Ausschluss Israels erfolgte jedoch nicht, da der Mehrheit diese neuen Regeln genügten. Als Konsequenz erklärten Spanien, die Niederlande, Slowenien, Irland und Island, vom Wettbewerb fernzubleiben.

Die Bühne

Florian Wieder, gebürtiger Münchener mit österreichischen Wurzeln, wurde vom ORF für das Bühnendesign des 70. Eurovision Song Contests engagiert. Das war seit 2011, wo Wieder erstmals eine ESC-Bühne entwarf, dann bereits das neunte Mal.

Die Postcards

Die Postcards des Eurovision Song Contest 2026 kombinierten reale Außenaufnahmen aus Österreich mit Studioaufnahmen der Teilnehmer*innen. Durch das Übereinanderlegen mehrerer Bildebenen entstanden eigenständige Miniwelten – von Bergpanoramen bis zu urbanen Szenen. Jede Postcard erscheint zusätzlich als echte Ansichtskarte, eine Anspielung auf die Erfindung der Postkarte durch den Kärntner Emanuel Herrmann im Jahr 1868.

Teilnehmende Länder

Am ESC 2026 nahmen 35 Länder teil. Bulgarien, Moldau und Rumänien kehrten zurück. Am 12. Januar 2026 erfolgte die Semifinalauslosung.

Die Moderation

Victoria Swarovski ist Fernsehmoderatorin, Unternehmerin, Model, Designerin und Sängerin. Ihren großen Durchbruch feierte sie 2016 mit dem Sieg bei „Let’s Dance“. Kurz darauf wurde Victoria die jüngste Jurorin bei „Das Supertalent“. Seit 2018 ist sie festes Mitglied des Moderatorenteams von „Let’s Dance“. Weitere TV-Highlights sind die Moderation der „100 Years Disney Show“ sowie des Bambi.

Michael Ostrowski aus Leoben in Österreich ist Schauspieler in Film und Fernsehen und außerdem ein beliebter Moderator. Der vielseitige Künstler, der vor allem für seine komödiantischen Rollen bekannt ist, hat auch Drehbücher für mehrere Filme geschrieben („Nacktschnecken“, „Contact High“, „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“) und Regie geführt („Hotel Rock’n’Roll“).

Der Greenroom

Der Greenroom wurde im Stil eines Wiener Kaffeehauses gestaltet. Eine Reihe von Wiener Kaffeehäusern dienten als Treffpunkte für die internationalen Fans. Emily Busvine, Moderatorin der FM4 Morning Show, moderierte im Greenroom.

Das Maskottchen

Auri (er/ihm) wurde vom ORF als offizielles Maskottchen für Österreichs Ausrichtung des 70. Eurovision Song Contest vorgestellt. Auri ist ein Symbol für Zusammenhalt, Kreativität und die Kraft gemeinsamer Erlebnisse. Als lebhafter Botschafter von Wien 2026 hieß Auri Delegationen und Fans aus aller Welt in der österreichischen Hauptstadt willkommen und vermittelte Offenheit, Respekt und die Freude am Miteinander — United by Music.