Halle
Royal Festival Hall
Moderation
Catherine Boyle
Wertung
10 Juror*innen pro Land – 1 Punkt für den jeweiligen Favoriten
Teilnehmer
13 Länder
Sieger
Frankreich

PLATZIERUNGEN UND PUNKTE
| Finale | |||
|---|---|---|---|
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13.
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Frankreich Jacqueline Boyer
Tom Pillibi
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32 | 1. |
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1.
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Vereinigtes Königreich Bryan Johnson
Looking High, High, High
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25 | 2. |
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8.
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Monaco François Deguelt
Ce soir là
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15 | 3. |
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6.
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Norwegen Nora Brockstedt
Voi-voi
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11 | 4. |
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4.
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Dänemark Katy Bødtger
Det var en yndig tid
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4 | 4. |
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12.
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Italien Renato Rascel
Romantica
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12 | 5. |
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5.
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Belgien Fud Leclerc
Mon amour pour toi
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9 | 6. |
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7.
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Österreich Harry Winter
Du hast mich so fanziniert
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6 | 7. |
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9.
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Schweiz Anita Traversi
Cielo e terra
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5 | 8. |
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2.
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Schweden Siw Malmkvist
Alla andra far varann
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4 | 10. |
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11.
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Deutschland Wyn Hoop
Bonne nuit, ma chérie
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11 | 11. |
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10.
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Niederlande Rudi Carrell
Wat een geluk
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2 | 12. |
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3.
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Luxemburg Camillo Felgen
So lang we's du do bast
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1 | 13. |
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
20.000.000 Fernsehzuschauer verfolgten aus London den ESC 1960 – eine Rekordzahl für jene Zeit. Eigentlich wäre das niederländische Fernsehen verpflichtet gewesen, den Wettbewerb auszurichten. Die Verantwortlichen sagten jedoch wegen finanzieller Schwierigkeiten eine Ausrichtung ab. Norwegen stieg ins Geschehen ein, und Luxemburg schickte wieder einen Beitrag.

Catherine (Katie) Boyle moderierte erstmals den ESC. (Sie moderierte auch 1963 , 1968 und ein viertes Mal 1974.)
Sie war eine britische Schauspielerin, Radio- und TV-Moderatorin der BBC. Sie war engagierte Tierschützerin und auch eine Briefkastentante bei der TV Times. Sie verstarb 2018 im Alter von 92 Jahren.
FAZIT
Als „Aufwärmer“ ging Großbritannien an den Start. Bryan Johnson sang eine Hymne, die stark an die amerikanischen Volkslieder aus dem Bürgerkrieg erinnerte – Platz zwei für "Looking high, high, high".
Nachdem Siw Malmkvist 1959 zu Gunsten von Brita Borg auf ihre Teilnahme verzichten musste, bekam sie in diesem Jahr die Chance, Schweden beim Song Contest zu vertreten. Für Luxemburg sang Camillo Felgen, der zu dieser Zeit auch in Frankreich und Deutschland bekannt war, in luxemburgischem Dialekt "So laang we´s du do bast" und wurde mit dem letzten Platz bedacht. Fud Leclerc sang schon zum dritten Mal für Belgien, er kam aber trotz der gesammelten Erfahrung über den sechsten Platz nicht hinaus.
Das Nachbarland Niederlande hatte noch weniger Glück. Der damals 26-jährige aufstrebende Künstler Rudi Carrell lobte zwar in seinem Lied sein Glück, landete aber nur auf dem vorletzten Platz. Das hinderte ihn dennoch nicht, eine großartige Karriere zu starten. 1964 wurde er mit der "Silbernen Rose" in Montreux für die Sendung „Allein auf der Insel“ (mit Esther Ofarim) ausgezeichnet und hatte über 40 eigene Shows in den Niederlanden. Auch in Deutschland gehörte er seit den 60er Jahren zu den größten Showmastern.
Der deutsche Newcomer Wyn Hoop schaffte zwar mit "Bonne nuit, ma chérie" den vierten Platz gemeinsam mit Nora Brockstedt aus Norwegen, sein Beitrag wurde aber hier zu Lande nur zu einem mittelmäßigen Erfolg, während der zweitplatzierte Song der nationalen Vorentscheidung "Wir wollen niemals auseinander geh'n", gesungen von Heidi Brühl, wochenlang die Verkaufslisten in Deutschland anführte und ein absoluter Evergreen wurde.
Das Feld der dreizehn Teilnehmer komplettierte die 18-jährige Französin Jacqueline Boyer, Tochter der bekannten Chansonette und Tänzerin Lucienne Boyer und des Artisten Jacques Pills. Schon mit 15 Jahren sang sie zusammen mit ihrer Mutter. 1959 hatte sie gemeinsame Aufnahmen mit Marlene Dietrich. In ihrem schwungvollen Lied und mit Hitambitionen erzählte sie von dem Charmeur Tom Pillibi, der von einer Königstochter geliebt wurde. Ihre überzeugende Interpretation brachte den zweiten Triumph für Frankreich, und sie löste in ihrer Heimat eine Welle der Begeisterung aus. "Tom Pillibi" war der erste Siegertitel, der in die britischen Charts einstieg und für Furore sorgte.
DIE TEILNEHMENDEN
| 1.
Ver. Königreich Bryan Johnson „Looking High, High, High“ | M.: John Watson T.: John Watson D.: Eric Robinson | |
| 2.
Schweden Siw Malmkvist „Alla andra får varann“ | M.: Ulf Källquist T.: ? ke Gerhard D.: Thore Ehrling | |
| 3.
Luxemburg Camillo Felgen ”So lang we’s du do bast” | M.& T.: Henri Mootz, Jean Rodères D.: Henri Mootz | |
| 4.
Dänemark Katy Bødtger „Det var en yndig tid“ | M.: Vilfried Kjaer T.: Sven Buemann D.: Kay Mortensen | |
| 5.
Belgien Fud Leclerc „Mon amour pour toi“ | M.: Jack Say T.: Robert Montal D.: Henry Segers | |
| 6.
Norwegen Nora Brockstedt „Voi-voi“ | M.: George Elgaaen T.: George Elgaaen D.: Øivind Bergh | |
| 7.
Österreich Harry Winter „Du hast mich so fasziniert“ | M.: Robert Stolz T.: Robert Gilbert D.: Robert Stolz | |
| 8.
Monaco François Deguelt „Ce soir-là” | M.: Hubert Giraud T.: Pierre Dorsey D.: Raymond Lefèvre | |
| 9.
Schweiz Anita Traversi "Cielo e terra" | M.: Mario Robbiani T.: Mario Robbiani D.: Cedric Dumont | |
| 10.
Niederlande Rudi Carrell "Wat een geluk" | M.: Dick Schallies T.: Willy van Hemert D.: Dolf van der Linden | |
| 11.
Deutschland Wyn Hoop "Bonne nuit, ma chérie" | M.: Franz Josef Breuer T.: Kurt Schwabach D.: Franz Josef Breuer | |
| 12.
Italien Renato Rascel "Romantica" | M.: Renato Rascel T.: Dino Verde D.: Cicino Angelini | |
| 13.
Frankreich Jacqueline Boyer "Tom Pillibi" | M.: André Popp T.: Pierre Cour D.: Franck Pourcel | |
DIE WERTUNG

