Halle
Grand Auditoire du Télé-Luxembourg
Moderation
Mireille Delannoy
Wertung
10 Juror*innen pro Land – Punkte für die TOP 3
Teilnehmer
16 Länder
Sieger
Frankreich

PLATZIERUNGEN UND PUNKTE
| Finale | |||
|---|---|---|---|
|
3.
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Spanien Victor Balaguer
Llamame
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3 | 0. |
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4.
|
Österreich Eleonore Schwarz
Nur in der Wiener Luft
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4 | 0. |
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8.
|
Niederlande De Spelbrekers
Katinka
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8 | 0. |
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9.
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Frankreich Isabelle Aubret
Un premier amour
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26 | 1. |
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16.
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Monaco François Deguelt
Dis rien
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16 | 2. |
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10.
|
Norwegen Inger Jacobsen
Kom sol, kom regn
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10 | 2. |
|
11.
|
Schweiz Jean Philippe
Le retour
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11 | 2. |
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14.
|
Luxemburg Camillo Felgen
Petit bonhomme
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14 | 3. |
| 12. 🇯🇬 |
Jugoslawien Lola Novaković
Ne pali svetlo u sumrak
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12 | 4. |
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6.
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Schweden Inger Berggren
Sol och vår
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6 | 4. |
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7.
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Deutschland Conny Froboess
Zwei kleine Italiener
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9 | 6. |
|
1.
|
Finnland Marion Rung
Tipi-tii
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4 | 7. |
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15.
|
Italien Claudio VIlla
Addio, addio
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15 | 9. |
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13.
|
Vereinigtes Königreich Ronnie Car
Ring-A-Ding-Girl
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13 | 10. |
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5.
|
Dänemark Ellen Winther
Vuggevise
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5 | 10. |
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2.
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Belgien Fud Leclerc
Ton nom
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2 | 13. |
ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Luxemburg richtete 1962 zum ersten Mal den ESC aus.
Im großen Auditorium von RTL moderierte Mireille Delannoy, eine TV-Moderatorin bei RTL. Sie moderierte den ESC fast ausschließlich in Französisch.
FAZIT
Die 16 Teilnehmerländer des vorigen Jahres waren wieder beisammen. Ein neues Wertungssystem wurde eingeführt, um den Abend spannender zu gestalten: Die Zahl der Juroren der nationalen Jurys blieb unverändert bei zehn Mitgliedern, sie durften jedoch jedes Lied bewerten. Die einzelnen Wertungen wurden zusammengerechnet, und so entstand eine Reihenfolge, nach der das beste Lied drei Punkte, das zweitbeste Lied zwei Punkte und das drittplatzierte Lied einen Punkt bekam. Alle andere Songs gingen leer aus.
Marion Rung aus Finnland eröffnete den siebten Song Contest. Fud Leclerc aus Belgien sang bei seiner vierten Teilnahme „Ton nom“ und verabschiedete sich vom ESC mit dem letzten Platz, gemeinsam mit dem Spanier Victor Balaguer und der Österreicherin Eleonore Schwarz, die sich nur „In der Wiener Luft“ gut fühlte. Auch das bekannte niederländische Gesangsduo De Spelbrekers konnte keinen einzigen Punkt ernten. Die holländische Delegation machte den Ausfall der Saalbeleuchtung während des Vortrags von „Katinka“ verantwortlich für das schlechte Abschneiden.

Besser erging es der 19-jährigen Conny Froboess aus Deutschland, die im Vorfeld als die große Favoritin gehandelt wurde. Conny galt in den 50er Jahren als Wunderkind, und sie wirkte in sehr vielen Filmen mit, nicht nur als Sängerin, sondern auch als Schauspielerin. Ihr ESC-Urlaubslied „Zwei kleine Italiener“ sollte den ersehnten Sieg bringen. Leider hielten die Juroren nicht sehr viel von Popmusik, so dass Deutschland nur auf den sechsten Rang kam. „Zwei kleine Italiener“ eroberte trotzdem die Spitze der deutschen Charts und war auch in England, Frankreich, Italien und den Niederlanden erfolgreich.
Jean Philippe, der 1959 den dritten Rang für Frankreich errungen hatte, sang diesmal für die Schweiz „Le retour“. Er konnte seinen Triumph aber nicht wiederholen, obwohl die Macher des Liedes, Géo Voumard und Emile Gardaz, eine Garantie für Hits darstellten.
Für Camillo Felgen aus Luxemburg lief es diesmal wesentlich besser. Die Autoren des Siegertitels von 1961 schrieben den Song „Petit Bonhomme“. Nach dem letzten Platz im Jahr 1960 kam der gelernte Lehrer Camillo Felgen auf den dritten Rang. Nach seinem abgeschlossenen Opernstudium hatte er zahlreiche Filmrollen angenommen und war DJ bei Radio Luxemburg und Fernsehmoderator bei „Die Show Chance“‘ sowie bei „Spiel ohne Grenzen“ gewesen. Nebenbei arbeitete er auch als Komponist und Texter.
Für François Deguelt war es auch bereits seine zweite Teilnahme. 1960 noch auf dem dritten Rang, schaffte er zwei Jahre später den zweiten Platz. Seine Bitte an seine Geliebte, nichts zu sagen – „Dis rien“- wurde nur von der französischen Vertreterin Isabelle Aubret ignoriert. Sie sprach und sang so überzeugend über die Suche nach der ersten Liebe – „Un premier amour“ – dass sie Frankreich den dritten Sieg bescherte – ein sehr poetischer Song, genauso wie der jugoslawische Beitrag „Ne pali svetlo u sumrak“ – Keine Lichter im nebligen Abendrot. Zu diesem Zeitpunkt war Frankreich die erfolgreichste Nation beim Song Contest und die französische Sprache die ESC-Sprache.
DIE TEILNEHMENDEN
| 1.
Finnland Marion Rung „Tipi-tii“ | M.: Kari Tuomisaari T.: Kari Tuomisaari D.: George de Godzinsky | |
| 2.
Belgien Fud Leclerc „Ton nom“ | M. : Eric Chane T.: Tony Golan D.: Henry Segers | |
| 3.
Spanien Victor Balaguer ”Llamame” | M.: Mario Selles T.: Miguel Portoles D.: Antonio Moya | |
| 4.
Österreich Eleonore Schwarz „Nur in der Wiener Luft“ | M.: Bruno Uher T.: Bruno Uher D.: Bruno Uher | |
| 5.
Dänemark Ellen Winther „Vuggevise“ | M.: Kjeld Bonfils T.: Sejr Volmer-Sørensen D.: Kai Mortensen | |
| 6.
Schweden Inger Berggren „Sol och vår“ | M.: Ulf Kollquist T.: ? ke Gerhard D.: Egon Kjerrmann | |
| 7.
Deutschland Conny Froboess „Zwei kleine Italiener“ | M.: Christian Bruhn T.: Georg Buschor D.: Rolf-Hans Müller | |
| 8.
Niederlande De Spelbrekers „Katinka” | M.: Joop Stokkermanns T.: Henry Hamhuis D.: Dolf van der Linden | |
| 9.
Frankreich Isabelle Aubret "Un premier amour" | M.: Claude Henri Vic T.: Roland Valade D.: Franck Pourcel | |
| 10.
Norwegen Inger Jacobsen "Kom sol, kom regn" | M.: Kjell Karlsen T.: Ivar Andersen D.: Øivind Bergh | |
| 11.
Schweiz Jean Philippe „Le retour“ | M.: Géo Voumard T.: Emile Gardaz D.: Cedric Dumont | |
| 12.
Jugoslawien Lola Novaković „Ne pali svetlo u sumrak“ | M.: Jozé Privsek T.: Dragutin Britvic D.: Jozé Privsek | |
| 13.
Ver. Königreich Ronnie Carroll „Ring-A-Ding Girl“ | M.: Syd Cordell T.: Stan Butcher D.: Wally Stott | |
| 14.
Luxemburg Camillo Felgen „Petit bonhomme“ | M.: Jacques Datin T.: Maurice Vidalin D.: Jean Rodères | |
| 15.
Italien Claudio Villa "Addio, addio" | M.: Domenico Modugno T.: Franco Migliacci D.: Cicino Angelini | |
| 16.
Monaco François Deguelt „Dis rien“ | M.: Henri Salvador T.: René Rouzaud D.: Raymond Lefèvre | |
DIE WERTUNG

