Halle
Sala di concerto della RAI
Moderation
Renata Mauro
Wertung
10 Juror*innen pro Land – Punkte für die TOP 3
Teilnehmer
18 Länder
Sieger
Luxemburg

PLATZIERUNGEN UND PUNKTE
| Finale | |||
|---|---|---|---|
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5.
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Deutschland Ulla Wiesner
Paradies, wo bist du?
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5 | 0. |
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8.
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Belgien Lize Marke
Als het weer lente is
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8 | 0. |
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16.
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Finnland Viktor Klimenko
Aurinko laskee lanteen
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16 | 0. |
|
15.
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Luxemburg France Gall
Poupée de cire, poupée de son
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32 | 1. |
|
12.
|
Portugal Simone de Oliveira
Sol de inverno
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12 | 1. |
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2.
|
Vereinigtes Königreich Kathy Kirby
I Belong
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26 | 2. |
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11.
|
Frankreich Guy Mardel
N'avoue jamais
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22 | 3. |
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6.
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Österreich Udo Jürgens
Sag ihr, ich lass sie grüßen
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16 | 4. |
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13.
|
Italien Bobby Solo
Se piangi, se ridi
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15 | 5. |
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4.
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Irland Butch Moore
I'm Walking The Streets In The Rain
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11 | 6. |
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14.
|
Dänemark Birgit Bruel
For din skyld
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10 | 7. |
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18.
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Schweiz Yovanna
Non à jamais sans toi
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8 | 8. |
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9.
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Monaco Marjorie Noël
Va dire à l'amour
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7 | 9. |
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10.
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Schweden Ingvar Wixell
Absent Friend
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6 | 10. |
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1.
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Niederlande Conny van den Bos
t is genoeg
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5 | 11. |
| 17. 🇯🇬 |
Jugoslawien Vice Vukov
Ceznja
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17 | 12. |
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7.
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Norwegen Kirsti Sparboe
Karusell
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1 | 13. |
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3.
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Spanien Conchita Bautista
Que bueno, que bueno
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0 | 15. |
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Der 10. Eurovision Song Contest wurde im Konzetsaal der RAI in Neapel ausgetragen.

Er wurde von der Schauspielerin Renata Mauro moderiert. Sie moderierte auch das Sanremo-Festival 1967 und die italienische Ausgabe der Show „Spiel ohne Grenzen“ von 1967 – 1970. Außerdem brachte sie als Schlager- und Jazzsängerin einige Singles heraus.
FAZIT
Die musikalische Tendenz beim Song Contest war schon zu diesem frühen Zeitpunkt erkennbar. Hitverdächtige Songs konnten sich zwar sehr gut platzieren, sie hatten aber keine Chance auf den Sieg. Wie man zum Erfolg kommt, hatten die Franzosen bereits mehrmals bewiesen: Traurige Chansons mit eingängigen Melodien und poetischen Texten waren das Rezept. Es war mittlerweile zu offensichtlich, wie ein Siegertitel gestrickt sein sollte, so dass viele Nationen versuchten, den einen oder anderen Song zu kopieren, um das erhoffte Ergebnis zu erzielen. So bestand aber die Gefahr, dass die Musik zu eintönig klingen könnte, und auf die Dauer würde es langweilig und weniger spannend . Der Musikmarkt zeigte sowieso nicht das entsprechende Interesse. Dass der Song Contest 1965 in Italien stattfand, ließ Hoffnung aufkommen. Dass sich die Italiener für Neapel und nicht für San Remo als Austragungsort entschieden, lag vielleicht daran, dass sie dem Image des eigenen Sanremo-Festivals keinen Kratzer zufügen wollten, indem der eigentliche Grand Prix Eurovision zu einem Erfolg würde.
18 Nationen – so viele wie nie zuvor – kamen in das Mutterland der Musik. Irland trat mit einem für den Song Contest typischen Beitrag an, der mit dem sechsten Rang belohnt wurde. Anders sah es bei der spanischen Künstlerin Conchita Bautista aus, die 1961 Spanien bei seiner ersten Teilnahme vertrat: Ihr feuriger Flamenco mit einer kleinen Tanzeinlage blieb ohne Punkte, wie auch die Beiträge aus Belgien, Finnland und Deutschland. Ulla Wiesner sehnte sich nach dem Paradies, dessen Türen aber für sie geschlossen bleiben sollten.
Udo Jürgens bat das Publikum, seiner Geliebten von seinem Schmerz nichts zu erzählen (Sag ihr, ich lass sie grüßen), obwohl er keinen Grund zum Schmerz hatte – denn er wurde bei seiner zweiten Teilnahme in Folge Vierter – eine Platzierung, die sich Vice Vukov aus Jugoslawien auch für seine zweite Teilnahme gewünscht hätte, sie aber nicht erreichte.
Sowohl die Schweiz als auch Luxemburg engagierten ausländische Künstler: Die Griechin Yovanna, die recht bekannt in ihrer Heimat war, sang ein hochdramatisches Chanson für die Schweiz. “Non à jamais sans toi“ (Nein, nie ohne dich) war einen achten Platz mit acht Punkten wert.
Schweden entsandte den Opernsänger Ingvar Wixell, der entgegen dem damaligen Reglement seinen Titel „Annorstades vals“ unabgesprochen in Englisch sang, was zu Protesten bei den anderen Teilnehmern führte. Dies nahm die EBU zum Anlass, künftig auf der Landessprache der Lieder zu bestehen.

Die 17-jährige France Gall vertrat Luxemburg mit einem Song, der es wirklich in sich hatte und eigentlich nicht nach dem Grand-Prix-Muster gestrickt war. “Poupée de cire, poupée de don“ war poppig und kommerziell. Es war nach dem musikalischen Zeitgeist geschrieben von einem Mann, dessen Name ein Begriff war: Serge Gainsbourg, der provokante Musiker, der für neue Ideen und Experimente sehr offen war. Nun war es vollbracht: Es musste etwas Neues sein, damit der Wettbewerb nicht in Vergessenheit geriet.Der frische Song von France Gall wie auch der zweitplatzierte britische Song “I Belong“, gesungen von Kathy Kirby, haben dazu beigetragen.
France Gall konnte ihren Sieg sehr gut vermarkten, und sie gehörte jahrelang zu den etabliertesten Sängerinnen ihres Landes. Auch in Deutschland war sie mit Liedern wie “Der Computer Nr. 3“ (Platz 3.- deutsche Schlagerfestspiele 1968), “Merci, Herr Marquis“, “Ein bisschen Goethe, ein bisschen Bonaparte“ u.v.a. sehr erfolgreich. Leider distanzierte sie sich irgendwann von ihrem Sieg und dem Grand Prix, der ihr eigentlich die Türen zu ihrer Karriere geöffnet hatte. Sie erlag 2018 im Alter von 70 Jahren einer Krebserkrankung.
DIE TEILNEHMENDEN
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1.
Niederlande Conny van den Bos „‚t is genoeg“ | M.: Johnny van Holshuysen T.: Joke van Soest D.: Dolf van der Linden | |
| 2.
Ver. Königreich Kathy Kirby „I Belong“ | M.: Peter Lee Sterling T.: Phil Peters D.: Eric Robinson | |
| 3.
Spanien Conchita Bautista ”Que bueno, que bueno“ | M.&.T.: Antonio Figueroa Egea D.: Adolfo Ventas Rodriguez | |
| 4.
Irland Butch Moore „I’m Walking The Streets In The Rain“ | M.: George Prendergast, Joe Harrigan T.: Teresa Conlon D.: Gianni Ferrio | |
| 5.
Deutschland Ulla Wiesner „Paradies, wo bist du?“ | M.&.T.: Hans Blum, Barbara Kist D.: Alfred Hauser | |
| 6.
Österreich Udo Jürgens „Sag ihr, ich lass sie grüßen“ | M. & T.: Udo Jürgens D.: Gianni Ferrio | |
| 7.
Norwegen Kirsti Sparboe „Karusell“ | M.&.T.: Jolly Kramer-Johansen D.: Øivind Bergh | |
| 8.
Belgien Lize Marke "Als het weer leente is" | M.: Jef van den Berg T.: Jaak Dreesen D.: Gaston Nuyts | |
| 9.
Monaco Marjorie Noël „Va dire à l’amour“ | M.: Raymond Bernard Dovenmühle T.: Jacques Mareuil D.: Raymond Bernard | |
| 10.
Schweden Ingvar Wixell „Absent Friend“ | M.: Dag Wiren T.: Alf Henriksson D.: William Lind | |
| 11.
Frankreich Guy Mardel „Oração“ | M.: Guy Mardel T.: Françoise Dorin D.: Franck Pourcel | |
| 12.
Portugal Simone de Oliveira "Sol de inverno" | M.: C. Nobrega e Sousa T.: Jeronimo Braganca D.: Fernando de Carvalho | |
| 13.
Italien Bobby Solo „Se piangi, se ridi“ | M.: Satti Marchetti T.: Mogol D.: Gianni Ferrio | |
| 14.
Dänemark Birgit Bruel „For din skyld“ | M.: Jørgen Jersild T.: Poul Henningsen D.: Anne Lamberth | |
| 15.
Luxemburg France Gall „Poupée de cire, poupée de son“ | M.: Serge Gainsbourg T.: Serge Gainsbourg D.: Alain Goraguer | |
| 16.
Finnland Viktor Klimenko "Aurinko laskee lanteen" | M.: Stoivo Kaerki T.: Reino Helismaa D.: George de Godzinsky | |
| 17.
Jugoslawien Vice Vukov „Ceznja“ | M. : Julio Marić T.: Zarko Roje D.: Radivoj Spasić | |
| 18.
Schweiz Yovanna „Non à jamais sans toi“ | M.: Bob Calfati T.: Jean Charles D.: Mario Robbiani | |
DIE WERTUNG

Eine besondere technische "Innovation" gab es bei der Wertungstafel, dem "Scoreboard":

Anstelle der üblichen Darstellung der Punkte mit Ziffern gab es jetzt eine Darstellung mittels Balken.