Halle

Nouveau Théâtre

Moderation

Helga Guitton

Wertung

2 Juro*innen pro Land vor Ort – Jedes Jurymitglied bewertet jedes Lied mit bis zu fünf Punkten

Teilnehmer

17 Länder

Sieger

Luxemburg

PLATZIERUNGEN UND PUNKTE

Finale
11. Luxemburg
Luxemburg Anne-Marie David Tu te reconnaîtras
128 1.
7. Spanien
Spanien Mocedades Eres tu
125 2.
15. Vereinigtes Königreich
Vereinigtes Königreich Cliff Richard Power To All Our Friends
123 3.
17. Israel
Israel Ilanit Ey-Sham
97 4.
12. Schweden
Schweden The Nova You Are Summer
94 5.
1. Finnland
Finnland Marion Rung Tom, Tom, Tom
93 6.
5. Norwegen
Norwegen Bendik Singers It's Just a Game
89 7.
4. Deutschland
Deutschland Gitte Junger Tag
85 8.
14. Irland
Irland Maxi Do I Dream?
80 10.
8. Schweiz
Schweiz Patrick Juvet Je vais me marier, Marie
79 11.
10. Italien
Italien Massimo Ranieri Chi sara' con te
74 12.
12. Schweden
Schweden Family Four Haerliga sommardag
75 13.
13. Niederlande
Niederlande Ben Cramer De oude muszikant
69 14.
9. 🇯🇬
Jugoslawien Zdravko Čolić Gori vatra
65 15.
2. Belgien
Belgien Nicole & Hugo Baby Baby
58 17.
16. Schweiz
Frankreich Martine Clémenceau Sans toi
16 65.
6. Monaco
Monaco Marie Un train qui part
6 85.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Erneut fand der ESC in Luxemburg statt, dieses Mal im Neuen Stadttheater.

Ab diesem Jahr galt die Regel, dass die Länder die Sprache, in der gesungen wurde, frei wählen durften. Dies galt bis 1976 und dann wieder ab 1999.

Die Moderation übernahm Helga Guitton. Sie war seit 1964 bis 1994 Radiomoderatorin bei den „Vier fröhlichen Wellen von Radio Luxemburg“ und gehörte neben Frank Elstner und Jochen Pützenbacher zu den bekanntesten Radiomoderatoren.

FAZIT

Obwohl Malta und Österreich dem Song Contest in diesem Jahr fern blieben, konnte man ein neues Mitglied in der großen europäischen musikalischen Szene begrüßen. Israel nahm seinen ersten Anlauf beim ESC in Luxemburg. Leider konnte dieser Neuzugang nicht entsprechend gefeiert werden. Denn die Erinnerung an das Attentat auf die israelische Mannschaft während der Olympischen Spiele 1972 in München am Morgen des 5. September war noch sehr frisch. Um einem möglichen zweiten Attentat des „Schwarzen September“ aus dem Weg zu gehen, wurde den Organisatoren des ESC 1973 eine enorme Zahl an Sicherheitskräften zur Verfügung gestellt. Die israelische Sängerin Ilanit wurde während der Proben perfekt abgeschirmt, denn es gab eine Bombendrohung.  

Marion Rung aus Finnland nahm nach 1962 nochmals teil und ersang mit “Tom, Tom, Tom” die beste Platzierung des Landes bis dato: Platz 6.

Die Belgier Nicole & Hugo konnten endlich ihr Land vertreten, nachdem das durchaus poppige Duo 1971 auf seine Teilnahme verzichten musste, bedingt durch die Krankheit von Nicole. Auch der bekannte niederländische Sänger Ben Cramer und sein alter Musikant („De oude Muzikant“), der durch die Straßen von Paris tingelt, konnten keine Lorbeeren ernten.

Gitte sollte den Erfolg der deutschen Teilnehmer in den letzten Jahren fortsetzen. Ihr „Junger Tag“ klang jedoch nicht so überzeugend. Sie landete auf dem achten Platz, gemeinsam mit Marie aus Monaco. 

Für Massimo Ranieri aus Italien verlief seine zweite Teilnahme nicht so erfolgreich wie zwei Jahre zuvor. Er landete nur auf dem 13. Rang. Für das schwedische Männerduo The Nova war allein schon der Sieg bei der nationalen Vorentscheidung ein großer Erfolg. Sie siegten gegen die Gruppe ABBA mit dem Titel “Ring, Ring”.

Für das Vereinigte Königreich bat Cliff Richard um Kraft für unsere Freunde („Power to all our friends“). Wie 1968 sollte es diesmal wieder nicht für den Sieg reichen: Platz drei für den Star des Abend hinter Anne-Marie David aus Luxemburg und der spanischen Gruppe Mocedades mit “Eres Tu”. Es gab zwar Plagiatsvorwürfe, der Titel sei eine Kopie des jugoslawischen Beitrags 1966, „Brez besed“ von Berta Ambroz, aber dies blieben folgenlos, und „Eres tu“ wurde ein großer internationaler Hit, der größeren kommerziellen Erfolg hatte als der Siegertitel von Anne-Marie David. Sie versuchte es 1979 noch einmal und wurde Dritte.

DIE TEILNEHMENDEN

1. Finnland

Marion Rung "Tom, Tom, Tom"
M. & T.:
Rauno Lehtinen
D.: Ossi Runne
2.
Belgien

Nicole & Hugo „Baby, Baby“
M.: Ignace Baert
T.: Erik Marijsse
D.: Francis Bay
3.
Portugal

Fernando Tordo ”Tourada“
M.: Fernando Tordo
T.: José Carlos Ary
dos Santos
D.: Jorge Costa Pinto
4.
Deutschland
Gitte
„Junger Tag“
M.: Günther-Eric Thöner
T.: Stefan Lego
D.: Günther-Eric Thöner
5.
Norwegen
Bendik Singers „It’s Just A Game“


M. & T.:
Arne Bendiksen
D.: Carsten Klouman
6.
Monaco

Marie "Un train qui part"
M.: Bernard Liamis
T.: Boris Bergman
D.: Jean-Claude Vannier
7.
Spanien

Mocedades "Eres tu"
M. & T.:
Juan Carlos Calderon
D.: Juan Carlos Calderon
8.
Schweiz

Patrick Juvet „Je vais me marier, Marie“
M.: Patrick Juvet
T.: Pierre Delanoë
D.: Hervé Roy
9.
Jugoslawien

Zdravko Čolić „Gori vatra“
M.: Kemal Monteno
T.: Kemal Monteno
D.: Esad Arnautalic
10.
Italien

Massimo Ranieri "Chi sara'con te"

M.: Frederico Polito,
Gaetano Savio
T.: Giancarlo Bigazzi
D.: Frederico Polito
11.
Luxemburg

Anne-Marie David „Tu te reconnaîtras“
M.: Claude Morgan
T.: Vline Buggy
D.: Pierre Cao
12.
Schweden

The Nova
"You Are Summer"
M.: Monica & Axel
Dominique
T.: Lars Forsell
D.: Monica Dominique
13.
Niederlande

Ben Cramer „De oude muzikant“
M. & T.:
Pierre Kartner
D.: Harry van Hoof
14.
Irland

Maxi „Do I Dream?“
M. & T.:
Jack Brierley,
George F. Crosbie
D.: Colman Pearce
15.
Ver. Königreich

Cliff Richard "Power To All Our Friends"
M.& T.:
Guy Fletcher,
Doug Flett
D.: Dave McKay
16.
Frankreich

Martine Clémenceau "Sans toi"
M.: Paul Koulak
T.: Anne Gregory
D.: Jean Claudric
17.
Israel

Ilanit "Ey-Sham"
M. & T.:
Nurit Hirsh

DIE WERTUNG