Im Zeichen der Seifenblase

Nach der Mittagspause geht es mit Emily Roberts weiter. Emily trägt ein knappes Tüll-Rüschen-Kleid in Hellblau und weiße Plateauschuhe. Auf der Bühne wird sie von je zwei Tänzerinnen und Tänzern in großen, begehbaren Seifenblasen (von allen nur „Bubbles“ genannt) begleitet. Ins Studio werden während des gesamten Auftritts Seifenblasen gepustet. Insgesamt also eine sehr runde, wenn auch glitschige Angelegenheit. Das Thema der kleinen Kugeln ist natürlich auch auf dem Videohintergrund präsent, entweder in Grün-Rot-Weiß oder in Schwarz-Weiß. Stimmlich ist da wenig auszusetzen, aber ob der Song auch stark genug ist, um am Ende aufzufallen?

Nur zwei der drei Durchläufe wurden mit den Tänzer*innen in den Bubbles gemacht, weil nach etwa zehn Minuten die Luft darin extrem dünn werden soll. Dafür hat sich Emily zwischenzeitlichen Soundchecks aber beunruhigend viel Zeit gelassen. Alle sind aber wohlauf und fit für morgen.

Insgesamt muss ich sagen, dass alle vier Beiträge auf der Bühne echt nett und auch gut gesungen sind, aber der richtige „Knalleffekt“ fehlt bislang. Das ist alles sehr brav und wenig bleibt auch in Sachen Staging anhaltend in Erinnerung.

Kommentare

Mitdiskutieren

Kommentieren können nur Mitglieder.

Anmelden