Das ungarische Friedenslied wird gerade geprobt. Der LED-Hintergrund wechselt vom Weltall, über Maschinengewehre bis hin zu einem fotorealistischen, kitschig grünen Baum auf kitschig grüner Wiese. Kein dezentes „bisschen Frieden“ sondern Schmalz pur. Dazu der nicht enden wollende traurig und betroffen wirkende Blick der Sängerin in die Kamera, der immerzu sagen will: „Du bist schuld am Elend in der Welt!“. Nein, das ist mir viel zu dick aufgetragen. Bitte zurück mit Boogie zu den Flashmobs auf die Fußgängerzone.
Markus
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