Der Armenier Sevak Khanagyan tut auf der Bühne das, was man von ihm erwartet. Er singt toll – und gerade durch die simple Inszenierung wird der Beitrag seine Liebhaber in Europa finden. Ohne viel Bohei steht er ganz in dunklem Grau gewandet im Zentrum eines Kreises verschieden großer Steine. Vorbild könnte hier gut und gerne das Holocaust-Mahnmal in Berlin gewesen sein. Die Bühne ist dabei nur sehr spärlich in dunklem Blau ausgeleuchtet, zum Klimax des Liedes wird es dann heller. Bei seinem Outfit ist hier in der Runde von einem „Designerlumpen“ die Rede. Ich sehe da wenig Design, aber wer modetechnisch hin und wieder auch mal im Glashaus sitzt… Apropos… gleich kommt die Schweiz!
Benni
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