Es geht weiter mit Felicia Lu. Ich spüre beim Aufbau ganz, ganz, ganz leichte „El-Diablo“-Vibes – wenn auch nur beim Bühnenbild… Felicia Lu hat nämlich vier schmale längliche Spiegelsäulen hinter sich platziert, auf denen die Scheinwerfer reflektieren. Sie trägt einen violetten, geöffneten Blazer mit dunklem BH und hat je zwei Tänzerinnen und Tänzer dabei, die farblich bestens abgestimmt sind.
Sie beginnt auf dem Bühnenboden sitzend, steht dann gegen Ende der ersten Strophe auf und die Tänzer*innen trauen sich hinter den Spiegeln mit ihrem Ausdruckstanz aus der Deckung. Der Bühnenhintergrund ist in Längsstreifen in Schwarz, Rot und Gold gehalten – da würde man in Turin auch direkt erkennen, aus welchem Land der Beitrag stammt… Wie angekündigt singt sie eine etwas abgeänderte und verlängerte Version ihres Songs. Gegen Ende wird ihre Stimme in schwindelerregende Höhen gezwungen, das Ende ist zudem recht rockig. Das ist stimmlich solide, haut mich aber auch nicht um – muss es in einer Probe aber auch nicht.




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